Das Thema der 4. Hauptübung der Feuerwehr Kritzendorf war diesmal sehr herausfordernd. Ein Traktorfahrer war unachtsam und krachte gegen einen PKW der einen Anhänger zog. Auf dem Anhänger waren mehrere Pakete und ein Kanister mit einer unbekannten, stinkenden Flüssigkeit. Durch den Aufprall fiel der Behälter um und der Schadstoff lief aus.

 

Das Rote Kreuz war ebenfalls zu der Übung geladen und kam als Erster am Einsatzort an. Sie fanden zwei Verletzte vor. EIne Person lag hustend auf dem Lenkrad des Traktors, eine zweite war im PKW eingeschlossen und klagte über ein Brennen in den Augen, im Hals und auf den Armen. Nach kurzer Erkundung zogen sich die Rettungsmannschaften zurück und warteten auf die Feuerwehr.

 

Einsatzleiter Peter Dussmann nahm mit dem Einsatzleiter des Roten Kreuzes sofort Kontakt auf und wurde über den austretenden Gefahrenstoff informiert. Er lies sogleich einen Atemschutztrupp ausrüsten, der die genauere Erkundung durchführte. Der Austritt des Schadstoffes wurde sofort eingedämmt, indem der Behälter aufgestellt wurde. Dann wurde der Fahrer des Traktors mit dem Rautekgriff gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

 

Die Befreiung des zweiten Verletzten gestaltete sich schwieriger. Da davon ausgegangen werden musste, dass im Zuge des Unfalls das ganze Fahrzeug mit Schadstoff kontaminiert wurde, mussten die Rettungstrupps das hydraulische Bergewerkzeug unter Atemschutz bedienen - eine neue Herausforderung.

 

Binnen 30 Minuten waren beide Personen befreit und rettungsdienstlich versorgt.

 

 

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