An einem verschneiten Sonntag übten 10 Männer und Frauen der FF Kritzendorf das Vorgehen bei einer Personenrettung aus unwegsamen Gelände. Übungsannahme war ein Unfall bei Forstarbeiten.

 

Ein Waldarbeiter wurde unter einem tonnenschweren Baumstamm eingeklemmt. Sein Kollege verständigte die Einsatzkräfte und wies den Weg zu dem entlegenen Einsatzort im Wald. Das Einsatzgerät musste vom RLFA in das Kommandofahrzeug umgeladen werden, da der Waldweg mit LKW nicht zu befahren war. 

 

Nachdem der Einsatzleiter sich ein grobes Bild über die Situation geschaffen hatte, wurden zuerst zwei Feuerwehrsanitäter zur Erstbetreuung den Abhang hinunter geschickt. Dafür wurde eine Sicherung mittels Rettungsleinen und Feuerwehrgurten aufgebaut. Anschließend wurde das restliche Material (Hebekissen, Spineboard, etc.) in der Korbtrage hinuntergelassen. 

 

Die Befreiung gestaltete sich aufgrund des weichen Bodens schwierig, die Hebekissen sanken immer wieder ein. Mit herumliegenden Holzstücken konnte schließlich eine Unterlage geschaffen werden und die "Person" konnte unter dem Stamm hervor auf das Spineboard gezogen werden. Nach der Fixierung wurde der Patient in die Korbtrage gelegt und schonend mit der Seilwinde des Kommandofahrzeugs unter Begleitung zweier Feuerwehrleute aus dem Graben gezogen.

 

Übungsleiter Christopher Grössing, Gruppenkommandant und selbst Forstarbeiter, zeigte sich höchst zufrieden über den Ablauf.

 

 

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