Die Feuerwehren des Donautals übten in der letzten Großübung die Bekämpfung eines Waldbrandes in den entlegenen Hügeln des Einsatzgebietes. Bei strömenden Regen übten insgesamt 35 Feuerwehrleute den Ernstfall.

 

Übungsannahme war ein ausgedehnter Unterholzbrand, der sich vom Reha-Zentrum ostwärts entlang der Forststraße an der Waldandacht vorbei Richtung OMV-Sonde 8 und das Ortsgebiet Kritzendorf ausgebreitet hat. Für die Feuerwehren Kritzendorf und Höflein galt es, die Bohranlage der OMV zu schützen und die Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

 

Die große Schwierigkeit war der Wassermangel - der letzte Hydrant war fast 500 Meter vom Einsatzort entfernt. Also wurde im ersten Löschangriff nur ein C-Rohr vorgenommen, während die restlichen Mannschaften die Zubringleitung inklusive zwei Relaispumpen aufbauten. Bereits nach 15 Minuten konnte eine durchgehende Wasserversorgung erreicht werden, wodurch insgesamt 2 C-Rohre ohne Mundstück und 1 C-Hydroschild eingesetzt werden konnten.

 

Als kleine Einlage bekam der Einsatzleiter die Meldung, dass ein Förster mit seinem Wagen im Rauch eingeschlossen war. Rasch rüstete sich ein Atemschutztrupp aus und rettete den Mann mittels Fluchfilterhaube. Für die Realistik sorgte unser Sprengmeister mit Nebelmaschine und Nebelgranaten.

 

Am Ende wurden alle Übungsziele erreicht - eine leistungsstarke Wasserversorgung in den Wald sowie der Abschluss mehrerer Übungen zum Thema Löschgruppe.

 

 

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