Das Einsatzszenario war wie folgt:

Zündelnde Jugendliche hatten im Strombad Kritzendorf, im unteren Bereich des unteren Durchschlags, ein Feuer verursacht. Zusätzlich wurde ein Jugendlicher als vermisst gemeldet.

Die Feuerwehr Kritzendorf wurde zunächst unter dem Alarmstichwort "Brandverdacht" alarmiert. in dieser Situation wird nur die Ortsfeuerwehr alarmiert. Da es in der näheren Umgebung keine Hydranten gibt, mussten die Tanklöschfahrzeuge von der Donau mit Wasser versorgt werden. Die Feuerwehrmänner und -frauen teilten sich deshalb auf. Die Mannschaft des RLFA bekämpfte mit drei C-Rohren den Brand, schütze die umliegenden Gebäude und begab sich auf die Suche nach dem vermissten Jugendlichen. Das TLFA fuhr zur Donau und stellte die Wasserversorgung über eine Unterwasserpumpe und insgesamt 10 B-Schläuchen (200 Meter) sicher.

Ziel der Übung war es, diese Maßnahmen so schnell wie möglich durchzuführen. Die Zeitvorgabe ist gleichzeitig die Zeit, die die Mannschaft des RLFA mit 2000 Litern Wasser auskommt. Binnen 10 Minuten war die Wasserversorgung sicher gestellt - das Übungsziel wurde somit erreicht.

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