"Person in Donau" lautete die dramatische Alarmmeldung, die gleichzeitig vier Feuerwehren, die Berufsfeuerwehr und den Rettungshubschrauber nach Kritzendorf beorderte.

 

Die Feuerwehr Kritzendorf rückte nur zwei Minuten nach der Alarmierung mit dem Kommandofahrzeug und dem Rüstlöschfahrzeug Richtung Strombad aus. Nach ersten Meldungen wurde die Person zuletzt in der Donau auf Höhe der Badwiese gesehen. Während das Kommandofahrzeug den Bootssteg anfuhr, um das Feuerwehrrettungsboot (FRB) zum Einsatz zu bringen, fuhren die restlichen Mannschaften direkt die Badwiese an. Inzwischen hatten sich auch Bootsbesatzungen aus Korneuburg, Langenzersdorf sowie der Stadtfeuerwehr Klosterneuburg in Marsch gesetzt. 

 

Das gesamte Donaugebiet zwischen Höflein bis hinunter zur Einmündung des Durchstichs wurde sorgfältig abgesucht. Währenddessen waren auch die Taucher der Berufsfeuerwehr Wien eingetroffen. Da die Beruferin nicht erreichbar war, waren lange Zeit keine Details über die Person oder der Stelle bekannt, wo die Person das letzte Mal gesehen wurde.

 

Nach einer Stunde wurde schließlich bekannt, dass der eigentliche Einsatzschwerpunkt in Klosterneuburg und unterhalb lag, da dort die Person dezitiert gesehen wurde. Aufgrund der geänderten Lage beendeten die Feuerwehr Kritzendorf, Korneuburg und Langenzersdorf ihren Einsatz.

 

Vielen Dank für die tatkräftige und konstruktive Unterstützung!

 

Im Einsatz:

RLFA 2000, KDO, MTF, FRB (20 Mann)

FF Klosterneuburg

FF Korneuburg

FF Langenzersdorf

BF Wien (Taucher)

Christopherus 9

Einsatzleiter: Mag. OBI Peter Dussmann
Einsatzdauer: ca. 1:30 Std.

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