Eine kleine Reparatur sollte es werden - doch der Van machte sich bei einer Werkstatt am Kritzendorfer Durchstich selbständig und stürzte über die steile Böschung in das hohes Mittelwasser führende Gewässer.

 

Besitzer und Werkstattinhaber nahmen die Verfolgung auf und sahen das Fahrzeug einige hundert Meter unterhalb endgültig in den Fluten versinken. Die rasch eingetroffene Feuerwehr Kritzendorf begann sofort zu sondieren, zunächst vom Ufer, dann mit einer Zille. Erfolglos.

 

Gemeinsam mit den Kräften der Tauchgruppe Ost des NÖ Landesfeuerwehrverbandes erfolgte dann eine zweite Suche mit Sonar sowie ausgedehnten Tauchgängen. Wiederum ohne Erfolg. Schließlich wurde die Suche bis zur Mündung des Durchstiches bei der ehemaligen Klosterneuburger Pionierkaserne ausgedehnt. Doch der Van blieb ein Phantom.

 

In der letzten Phase, die Helfer begannen bereits mit dem Abbau der Einsatz-Infrastruktur, entdeckte ein Taucher das Fahrzeug - ganz in der Nähe der Stelle des Verschwindens! Für die Bergung musste erst Buschwerk weichen, Taucher befestigten Rundschlingen am Fahrzeug und mittels des WLF-K der FF Klosterneuburg konnte schließlich das Fahrzeug aus dem Wasser gehoben werden. 

 

Der Einsatz dauerte 10 Stunden, eingesetzt waren 35 Kräfte von den Feuerwehren Kitzendorf und Klosterneuburg und dem Tauchdienst.

 

Ein kleiner Mittagssnack wurde dankenswerterweise von der Firma Interspar in Form von Wurstsemmeln und Getränken zur Verfügung gestellt.

 

 

Im Einsatz: RLFA 2000, KDO, MTF, LAST, FRB (15 Mann)
FF Klosterneuburg (WLF-K, RLFA)
Tauchgruppe Ost
Polizei
Einsatzleiter: OBI Mag. Peter Dussmann
Einsatzdauer: ca. 10:00 Std.

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