Die Feuerwehr musste das Opfer, das bereits 24 Stunden tot gewesen sein dürfte, aus einem zwei Meter tiefen Schacht bergen. Die Hintergründe über den Selbstmord sind unklar. Obwohl ausschließlich erfahrene Feuerwehrleute zum Unglücksort vorgelassen wurden, war der Einsatz psychisch äußerst belastend. Grund: Die meisten Einsatzkräfte kannten das Opfer. Aus diesem Grund wurden die traurigen Erlebnisse nach dem Ereignis mit einem psychologisch geschulten Arzt aufgearbeitet. FF-Kommandant Mag. Peter Dussmann: "Derart schreckliche Erlebnisse können gleich, aber auch später auf die Psyche eines jeden Helfers wirken. Das weiß man im Vorfeld aber nie. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, darüber zu sprechen und, wenn nötig, auch weitere Hilfe in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall war dies nicht notwendig, solche Hilfesangebote müssen aber gemacht werden."

Im Einsatz: RLFA 2000 (8 Mann)
Einsatzleiter: OBI Peter Dussmann
Einsatzdauer: ca. 0:30 Std.

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