Entdeckt wurde der Brand der Uferböschung von Spaziergängern, die am Radweg am Durchstich unterwegs waren. Bei der Übermittlung eines Handynotrufes an die Feuerwehr-Alarmzentrale in Stockerau dürfte es dann zu Missverständnissen gekommen sein. Grund: Die Kritzendorfer Einsatzkräfte wurden zu einem Flurbrand am Durchstich, an der Ortsgrenze zu Höflein alarmiert. Das Feuer loderte aber am gegenüber liegenden linken Durchstichufer, beim Schrebergartenweg.

Es kam, was kommen musste: Die Feuerwehr steuerte ihre Tanklöschfahrzeuge zum Kritzendorfer Ortsende, in die Nähe des Silbersees. Als der Alarmierungsirrtum bemerkt wurde, ging die Meldung vom ersten Tanklöschfahrzeug an die nachrückenden Kräfte. Die reagierten sofort und steuerten den richtigen Einsatzort an.

Zum Glück war diesmal kein Menschenleben in Gefahr. Das Wiesenfeuer war auf Grund des Einsatzes einer Löschleitung rasch unter Kontrolle. Die Brandursache ist unbekannt.

Im Einsatz: RLFA 2000, TLFA 3000, RÜST (12 Mann)
Einsatzleiter: OBI Peter Dussmann
Einsatzdauer: ca. 1:00 Std.

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