Vergangener Donnerstag, 6.15 Uhr – in Kritzendorf heulen die Sirenen. „Wohnungsbrand in der Badgasse 3“, meldet die Alarmzentrale der Feuerwehr. Bereits wenige Minuten später treffen die Einsatzkräfte am Unglücksort ein. Ein aufmerksamer Feuerwehrmann, der in dieser Wohnungsanlage wohnt, hatte die Flammen im 2. Stock der Wohnhausanlage bemerkt und sofort den FF-Notruf 122 gewählt.

Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass ein Weihnachtsgesteck in der Küche in Flammen stand. Das Glück dabei: Das Brandobjekt stand auf der gefliesten Küchenplatte in einer Porzellanschüssel, sodass sich das Feuer nicht sofort ausbreiten konnte. Um keinen großen Schaden zu verursachen, gab der Einsatzleiter den Befehl, das Schloss der Wohnungstür zu knacken und nicht das Küchenfenster im zweiten Stock einzuschlagen. Ein Plan, der aufging. Nachdem zum Glück auch die Gangtür zum Brandherd verschlossen war, blieb der Rauch auf den Küchenbereich beschränkt und breitete sich nicht in der gesamten Wohnung aus. Das Feuer selbst war mit einer Kübelspritze rasch abgelöscht. Der Schaden durch Brandrauch hält sich in Grenzen.

Die ebenfalls mit alarmierte Klosterneuburger Feuerwehr  - aus Sicherheitsgründen wird bei Wohnungsbränden eine 30 Meter hohe Teleskopmastbühne beigestellt  - kam nicht mehr zum Einsatz. Die Wohnungsbesitzerin traf 30 Minuten nach der Alarmierung am Brandherd ein und bedankte sich bei der Feuerwehr für den raschen und effektiven Einsatz.

Im Einsatz:

RLFA 2000, TLFA 3000, Rüst (22 Mann)
FF-Klosterneuburg (TMB, TLFA)

Einsatzleiter:

OBI Ing. Mario Wunsch
Einsatzdauer: ca. 2:00 Std.

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