Seit dem Vorabend standen bereits mehrere Feuerwehren im Einsatz, um ausgelaufenes Öl auf der Donau unterhalb des Kraftwerks Greifenstein zu binden.

Die FF-Kritzendorf wurde erst in den Morgenstunden zu diesem Einsatz hinzualarmiert, da die Einmündung in den Durchstich im Kritzendorfer Einsatzgebiet liegt. Drei Mann der FF besetzten das FRB und kontrollierten sofort den Durchstich nach möglichen Kontaminationen. Zusammen mit der Mannschaft des Schadstofffahrzeugs und des A-Bootes wurde weiters eine provisorische Ölsperre an der Einmündung in Stellung gebracht.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde bekannt, dass sich bereits Öl im Durchstich befindet und das Brunnenschutzgebiet auf Höhe des Strombades geschützt werden musste. Ein Teil der Mannschaft wurde sofort abgezogen und errichtete beim Abfluss vom Durchstich ins Augebiet eine weitere Ölsperre.

Um das aufgestaute Öl zu binden beziehungsweise zu beseitigen, wurde Ölbindemittel in Verbindung mit Wasser mittels Kübelspritze auf die Wasseroberfläche aufgetragen.

Nach ca. sieben stündigem Einsatz konnten die Kräfte aus Kritzendorf wieder einrücken.

Im Einsatz:
FF-Klosterneuburg:
FF-Maria Gugging:
FF-Höflein:

RLFA 2000, RÜST, KDO, FRB (12 Mann)
SSTF, WLF, LAST, KDO 1, A-Boot (10 Mann)
MTF (3 Mann)
LFA-B, VF, FRB (7 Mann)
Einsatzleiter: OBI Ing. Mario Wunsch
Einsatzdauer: ca. 7:00 Std.

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