Ein Mitarbeiter der Caritas wollte einem schwer gehbehinderten Pensionisten sein Mittagessen ins Haus liefern. Nachdem der Sozialarbeiter minutenlang vergeblich an der Tür läutete, alarmierte der Mann die Feuerwehr. Die rückte nach drei Minuten mit zwei Einsatzfahrzeugen und 15 Mann aus.  Problem: Den Helfern wurde eine falsche Hausnummer übermittelt. An besagter Einsatzadresse war kein Notfall bekannt. Erst Minuten später wurde die richtige Adresse durchgegeben. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, wurde sie bereits vom Caritas-Mitarbeiter erwartet. Um nicht noch weitere wertvolle Zeit zu verlieren, drückte der Einsatzleiter kurzerhand ein Fenster ein. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellte sich rasch heraus, dass kein Notfall vorlag. Der betagte Hausbesitzer lag im Tiefschlaf und wurde erst durch den Lärm der anrückenden Feuerwehr geweckt. Der Pensionist staunte nicht schlecht über das Rettungsaufgebot: "Es tut mir leid, aber ich habe tief und fest geschlafen. Es ist aber schön zu wissen, dass einem im Notfall rasch geholfen wird."

Im Einsatz: RLFA 2000, TLFA 3000 (15 Mann)
Einsatzleiter: HLM Helmut Sobitschka
Einsatzdauer: ca. 0:30 Std.

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